Digitale Barrierefreiheit scheitert in großen Organisationen selten am guten Willen. Sie scheitert an Komplexität. Unterschiedliche Länder, unterschiedliche Rechtslagen, fragmentierte Teams, externe Dienstleister und gewachsene Strukturen machen selbst einfache Maßnahmen schwer steuerbar.
In dieser Session geht es nicht um Theorie, sondern um die Realität globaler Unternehmen in der EU. Anhand konkreter Praxisbeispiele aus internationalen Digitalprojekten zeigt Jan Stedul, Geschäftsführer von Accessiway Deutschland, wie ein europaweit tätiges Unternehmen die digitale Barrierefreiheit seiner Weblandschaft in 18 Ländern strukturiert, priorisiert und umgesetzt hat.
Im Fokus stehen dabei die Fragen, die Entscheider und Projektverantwortliche tatsächlich umtreiben. Wo beginnt der Anwendungsbereich des BFSGs wirklich. Wie lassen sich europäische und internationale Anforderungen sinnvoll einordnen. Und wie organisiert man Verantwortung, Budget und Prozesse, ohne Barrierefreiheit zum Dauerprojekt ohne Ende werden zu lassen.
Die Session zeigt, welche organisatorischen und strukturellen Faktoren Barrierefreiheitsinitiativen ausbremsen, welche typischen Einwände immer wieder auftauchen und wie erfolgreiche Unternehmen diese Hürden pragmatisch überwinden. Gleichzeitig wird deutlich, warum Barrierefreiheit nicht nur eine regulatorische Pflicht ist, sondern ein messbarer Qualitätsfaktor für Design, Nutzererlebnis und Skalierbarkeit.
Teilnehmende erhalten klare Orientierung, realistische Einblicke aus der Praxis und konkrete Ansätze, wie digitale Barrierefreiheit strategisch verankert und in bestehende Abläufe integriert werden kann, ohne den operativen Betrieb zu lähmen.
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