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22. Januar 2026

Digitale Transformation mit Verantwortung: Materna über Cloud, KI und Innovationskultur

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Die Digitale Transformation öffentlicher Verwaltungen und kritischer Infrastrukturen steht mehr denn je im Spannungsfeld zwischen Innovationsdruck, Sicherheitsanforderungen und dem Anspruch auf digitale Souveränität. Die Materna-Gruppe positioniert sich in diesem dynamischen Umfeld als strategischer Wegbereiter für zukunftsfähige IT-Lösungen, die technische Expertise mit verantwortungsvoller Governance verbinden.

Als Premium Partner der TRANSFORM 2026 bringt Materna umfassendes Wissen in Schlüsselbereichen wie Cloud-Souveränität, vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz und agile IT-Transformation ein. Im Interview mit der TRANSFORM erläutert Michael Hagedorn, Vorstandsvorsitzender der Materna-Gruppe, wie das Unternehmen die Digitalisierung der öffentlichen Hand nachhaltig gestaltet – mit starken Partnerökosystemen, praxisnaher Innovationskraft und einem klaren Fokus auf europäische Werte.

TRANSFORM (T): Die Umsetzung digitaler Souveränität ist ein zentrales Thema. Wie positioniert sich Materna in Fragen wie Cloud-Souveränität und europäischer Dateninfrastruktur?  

Michael Hagedorn (H): Materna positioniert sich klar als Treiber einer souveränen europäischen Digitalinfrastruktur. Das Unternehmen setzt bei Cloud-Architekturen auf Lösungen, die Datensouveränität, Compliance und wirtschaftliche Skalierbarkeit verbinden. Die Zusammenarbeit mit deutschen Cloud-Anbietern sichert Kunden die maximale Kontrolle über ihre sensiblen Daten und erfüllt strengste europäische Sicherheitsstandards. 

Gleichzeitig folgt Materna einem realistischen Verständnis von Souveränität: Sie entsteht nicht durch vollständige Abschottung, sondern durch strategisch gestaltete technologische Unabhängigkeit. Offene Standards, Interoperabilität und föderierte Datenräume bilden dabei zentrale Pfeiler. Souveräne Cloud-Modelle werden dort genutzt, wo sie unabdingbar sind; globale Plattformen werden unter klaren Governance-Vorgaben dort eingebunden, wo sie technische Vorteile bieten. 

Mit offenen Technologien und modularen Plattformen fördert Materna zudem souveräne Entwicklungs- und Betriebsmodelle im öffentlichen Sektor. Ziel ist ein belastbares Gleichgewicht aus Unabhängigkeit, Innovationsfähigkeit und Zukunftssicherheit. Souveränität darf nicht zulasten der Handlungsfähigkeit entstehen. 

T: Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz bei der Modernisierung staatlicher Verwaltungsprozesse und wie lässt sich dabei Bürgernähe sichern?  

H: Künstliche Intelligenz spielt eine Schlüsselrolle bei der Modernisierung staatlicher Verwaltungsprozesse. Sie ermöglicht, Routinetätigkeiten zu automatisieren, Entscheidungen datenbasiert zu unterstützen und komplexe Informationsflüsse effizienter zu gestalten – von der Antragstellung über den Bürgerservice bis zur internen Verwaltung. Dadurch gewinnen Beschäftigte Zeit für wertschöpfende Aufgaben und Bürgerinnen und Bürger erleben schnellere, transparentere und individuellere Services. Entscheidend für die Akzeptanz ist jedoch, dass KI-Anwendungen nachvollziehbar, sicher und verantwortungsvoll eingesetzt werden. Bürgernähe entsteht dort, wo KI nicht ersetzt, sondern ergänzt, z. B. durch intelligente Assistenten, barrierefreie Kommunikation oder vorausschauende Serviceangebote. Voraussetzung sind klare ethische Leitplanken, souveräne Datenräume und ein vertrauenswürdiger Technologieeinsatz, der Transparenz, Datenschutz und menschliche Kontrolle in den Mittelpunkt stellt. In konkreten Kundenprojekten nutzt Materna KI beispielsweise, um Gesetzestexte automatisiert zu analysieren, Änderungen zu extrahieren und direkt in Entscheidungslogiken zu überführen. 

T: Von der Strategie bis zur Umsetzung: Wie unterstützt Materna Organisationen bei der agilen Transformation ihrer IT-Landschaften?  

H: Materna begleitet Organisationen ganzheitlich auf ihrem Weg zur agilen und zukunftsfähigen IT: von der Strategieentwicklung bis zur operativen Umsetzung. Ausgangspunkt ist immer eine klare Zieldefinition: Welche Geschäftsziele sollen durch Agilität erreicht werden, und wie lassen sich Strukturen, Prozesse und Technologien darauf ausrichten? Auf dieser Basis entwickelt Materna Transformationsstrategien, führt Reifegradanalysen durch und etabliert agile Governance-Modelle, die Führung, Teams und IT-Betrieb einbinden. In der Umsetzung kombiniert Materna modernste Technologien, etwa Cloud-Plattformen, DevOps- und CI/CD-Pipelines oder Service-Management-Lösungen, mit methodischer Expertise in Scrum, SAFe oder Design Thinking. Schulungen, Coaching und Change-Begleitung sorgen dafür, dass Agilität nachhaltig in der Organisation verankert wird. So unterstützt Materna Behörden und Unternehmen dabei, ihre IT-Landschaften schrittweise zu modernisieren, schneller auf Veränderungen zu reagieren und digitale Services kontinuierlich zu verbessern. 

 

T: Wie fördert Materna Innovationsfähigkeit in komplexen Organisationen – ohne die Anforderungen an Sicherheit und Kontinuität aus dem Blick zu verlieren?  

H: Materna verbindet Innovationskraft mit struktureller Sicherheit, indem moderne Cloud-Technologien im Zusammenspiel mit klarer Governance, Risikomanagement und Resilienzmechanismen eingeführt werden. Cloud-nativer Betrieb, DevSecOps-Ansätze, Automatisierung und flexible Plattformen beschleunigen Entwicklungszyklen und ermöglichen produktive Experimente – während integrierte Sicherheits- und Compliance-Kontrollen für Schutz und Verlässlichkeit sorgen. 

Parallel stellt das Enterprise Architecture Management sicher, dass IT, Organisation und Strategie zusammenpassen und Veränderungen kontrolliert, effizient und zukunftssicher umgesetzt werden können. Durch den Business-Resilience-Ansatz werden Risiken kontinuierlich bewertet, kritische Prozesse abgesichert und Ausfälle durch robuste Strukturen abgefangen. Auf diese Weise entsteht eine Innovationsumgebung, die dynamisch, sicher und dauerhaft stabil ist. 

 

T: Materna ist stark in Ökosystemen unterwegs. Welche Bedeutung hat die Kooperation mit Startups und Technologietreibern für die Innovationskraft des Unternehmens?  

H: Kooperationen mit führenden und aufstrebenden Technologiepartnern sind ein zentraler Motor für die Innovationskraft von Materna. In einem zunehmend komplexen digitalen Umfeld entsteht echte Wertschöpfung nicht mehr isoliert, sondern im Zusammenspiel starker Ökosysteme.  

Materna arbeitet daher eng mit Technologietreibern wie ServiceNow, STACKIT, Google, Nvidia, Apple, BMC und nicht zuletzt SAP zusammen, um innovative Lösungen schnell, sicher und skalierbar in die Praxis zu bringen.  

Diese Partnerschaften ermöglichen Zugang zu neuesten Technologien, z. B. in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Cloud, Automatisierung, Enterprise Service Management oder Cyber Security, und verbinden sie mit Maternas tiefem Prozess- und Branchenverständnis. Generell strebt Materna bei allen Partnerschaften den höchsten Partnerstatus an. So entstehen anwendungsreife Innovationen, die sowohl technologische Exzellenz als auch digitale Souveränität fördern. Durch die aktive Mitgestaltung von Ökosystemen stärkt Materna ihre Rolle als Integrator und Innovationspartner für Verwaltung und kritische Infrastrukturen und viele andere Branchen gleichermaßen. 

 

T: Was sind aus eurer Sicht die wichtigsten Trends für die öffentliche Verwaltung und kritische Infrastrukturen im digitalen Zeitalter?  

H: Zu den zentralen Trends für die öffentliche Verwaltung und kritische Infrastrukturen im digitalen Zeitalter zählen vor allem Souveränität, Resilienz, Datenintelligenz und Nutzerzentrierung. Die Verwaltung steht vor der Aufgabe, digitale Dienste sicher, interoperabel und bürgerorientiert zu gestalten auf Basis souveräner Cloud-Infrastrukturen, offener Standards und vertrauenswürdiger KI. Daten werden dabei zum strategischen Rohstoff: Sie ermöglichen vorausschauendes Handeln, automatisierte Prozesse und fundierte Entscheidungen. Gleichzeitig rückt die Cyber-Resilienz in den Fokus, also die Fähigkeit, Systeme und Dienstleistungen auch unter Krisenbedingungen aufrechtzuerhalten. 

Ein weiterer Trend ist die Plattformisierung der Verwaltung und zwar durch gemeinsame Basiskomponenten, digitale Ökosysteme und Fachverfahren, die über föderale Grenzen hinweg zusammenarbeiten. Für alle Entwicklungen gilt: Technologie allein reicht nicht. Entscheidend ist der Kulturwandel hin zu agilen, vernetzten und lernenden Organisationen, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen. 


Das Gespräch mit Michael Hagedorn macht deutlich: Wer heute nachhaltige Digitalisierung gestalten will, braucht mehr als Technologie – gefragt sind ganzheitliche Strategien, die Souveränität, Sicherheit und Innovationsfähigkeit systematisch verbinden. Materna zeigt exemplarisch, wie öffentliche Verwaltungen und Betreiber kritischer Infrastrukturen diesen Transformationsprozess erfolgreich umsetzen können. Mit einem klaren Bekenntnis zu offenen Standards, vertrauenswürdiger KI und agilen Methoden leistet das Unternehmen einen wesentlichen Beitrag zur digitalen Zukunftsfähigkeit Europas – und bringt diese Perspektiven als Premium Partner aktiv in die TRANSFORM 2026 ein.

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